Freitag, 25. Februar 2011

Kaffeeseife - Nachschub

Wieder einmal habe ich Kaffeeseife nachgemacht. Dazu schmelze ich viele verschiedene Seifenreste langsam ein, gebe gaaaaanz dunklen Kaffee (manchmal noch zusätzlich Löskaffee) dazu. Zum Schluss noch ein bisschen Kaffeepulver als Schrubbel und ein bisschen Umbrabraun für die Farbe. Die Optik ist jedesmal etwas anders, je nachdem, welche Seifen man einschmilzt und wie lange man die Masse am Ofen lässt.
Eins ist jedoch immer gleich: Sie entfernt wunderbar Küchengerüche von den Fingern. Sie darf in meiner Küche nicht mehr fehlen.

Freitag, 18. Februar 2011

Kinderseifen - endlich Nachschub

Endlich bin ich wieder dazugekommen, einen großen Schwung Kinderseifen zu sieden. Hier seht ihr Hello Kittys (wohl eher für Mädchen)......

... und gefährliche Seifen-Dinos (gedacht als Mitbringsel für Buben).......

..... und verschiedene Tierformen, die bestimmt bei Buben und Mädchen Anklang finden werden.

Dienstag, 15. Februar 2011

Indigo deep

So lange bin ich mit dem Pigment Indigo auf Kriegsfuß gestanden. Jetzt wollte ich den Rest meiner Indigobestände aufbrauchen und siehe da: endlich lässt sich die Farbe auch in meiner Seifenküche sehen. Ich liebe diese Farbe und bin mir mittlerweile sicher: Indigo wird nachbesorgt, es darf in meiner Seifenküche nicht mehr fehlen. Das Geheimnis dieses Pigments liegt anscheinend in der Dosierung: Man nehme ein unmenschlich große Menge von Indigo...... und erhält endlich ein tolles Lila.

Verseifte Fette waren Raps, Kokos, Olive, Palmöl, Aprikosenkernöl und Sheabutter. Beduftet habe ich mit PÖ Moonlight Path.

Mittwoch, 9. Februar 2011

Lemongrasseife

Immer wieder werde ich nach Lemongrasseife gefragt, und schon einige Male habe ich sie nun nachgemacht. Ich denke,das Ätherische Lemongrasöl ist bei einer großen Zahl an Seifennutzern wirklich sehr beliebt, ein Klassiker, könnte man sagen.
 Ich mische gerne noch ÄÖ Grapefruit und einen kleinen Teil ÄÖ Rosmarin dazu.

Montag, 7. Februar 2011

Waschweib

Als Waschweib bezeichnet man in Österreich eine dumpfe, eher einfälltig und derbe Tratschtante. Ich jedoch habe meine erste selbst ausgesalzene Putzseife so benannt. Wobei dumpf und derb ist sie überhaupt nicht geworden.
Sie hat eine zarte rosa Farbe behalten und einen ganz feinen Duft - obwohl ich sie 5x (!!) ausgesalzen habe.
Jetzt kommt die Versuchphase, was man damit so alles anstellen putzen kann. Hat da schon jemand Erfahrungen gemacht?

Freitag, 4. Februar 2011

Big shot- Minitutorial: Geschenkanhänger (auch Tags genannt)

Nachdem für uns "Seifensieder" die Arbeit mit einem Stanzgerät wie z.B. die Big Shot von Sizzix nicht unbedingt bekannt ist, wurde ich gebeten, ein Tutorial dafür zu machen. Hier also meine Mini-Tutorial:

Die Tags fertige am Computer an. Nachdem ich mit Publisher, mit dem ich sonst meine Etiketten usw. gestallte, keine runden Texte in den mir gewünschten Textarten anfertigen konnte, habe ich mir Corel Draw zugelegt. Ich habe mich für dieses Programm entschieden, weil mir Photo shop zu komplex und kompliziert vorgekommen ist.
In Corel Draw fertige ich also die Tags in der gewünschten Größe an (Das hört sich jetzt so schnell und einfach an, anfangs bin ich aber Stunden gesessen, bis ich mich im Programm soweit ausgekannt habe) und drucke sie auf etwas dickerem Papier (200g/m2) aus.




Dann suche ich die passende Form der Schablone aus und schneide die Tags grob aus.



Dann kommt die Big Shot (oben) und die verschiedenen Platten (unten) zum Einsatz. Als unterste Schicht wird die Plattform genommen. Sie erinnert an ein Buch mit zwei Seiten und ist mit den wichtigsten Erklärungen  zur Arbeit mit der Maschine bedruckt. Das ist also die Basis und ist immer ganz unten in meinem "Stanzsandwich". Dann seht ihr noch zwei Acrylplatten. Zwischen denen befinden sich immer das Papier und die Schablone.



Hier seht ihr also von unten nach oben: Die Basisplattform, eine Acrylpatte, das Papier, die Schablone (mit der Schneideseite nach unten) und zum Schluss die andere Acrylplatte.




Dann wird dieses "Sandwich" auf die Maschine gelegt und durchgekurbelt. Das geht ganz leicht und schnell.




So sieht das alles aus, wenn man das Sandwich dann auseinander nimmt.




..... und so sehen die fertigen Tags in verschiedenen Varianten aus.


Ich hoffe, ihr habt einen kleinen Einblick in die Arbeit mit der Stanzmaschine.

Es gibt dann weiters noch die Möglichkeit die Ränder zu prägen. Dazu braucht man dann zusätzlich noch eine Gummimatte, die man sich meist dazubestellen muss. Die Fotos, die ich dafür gemacht habe, waren aber total schlecht und man konnte den gestanzten Rand nicht erkennen.

Viel Spaß!